Ukraine: Allukrainischer Kirchenrat bittet Papst um Hilfe
In der Bitte werden insbesondere die ukrainischen Verteidiger von Mariupol, Militärärzte, Kirchenvertreter, Krimtataren, Journalisten und vor allem deportierte ukrainische Kinder erwähnt.
Enormes Leid
?Unser Volk ist mit enormen menschlichen Verlusten, der Zerstörung von Städten und Dörfern sowie der Deportation und Zwangsvertreibung ukrainischer Kinder konfrontiert", heißt es in der vom Sekretariat des Großerzbischofs der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche veröffentlichten Botschaft. ?Dies ist eine der schwersten humanitären Katastrophen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Eine der schmerzlichsten Wunden bleibt die Inhaftierung tausender Kriegsgefangener und ziviler Geiseln in Russland“.
Besonders dramatisch für die ukrainische Gesellschaft, so der Allukrainische Rat, sei die Frage der Kinder, die deportiert und zwangsweise nach Russland gebracht würden. Dort würden viele von ihnen in speziellen Einrichtungen untergebracht und in einem Umfeld aufwachsen, das ihrer nationalen Identität und dem ukrainischen Staat feindlich gesinnt sei.
Der Rat dankte dem Papst außerdem ?für seine konsequente Verteidigung eines gerechten Friedens, für seine Unterstützung für die Beendigung der russischen bewaffneten Aggression gegen die Ukraine und für seine Bemühungen, die schwerwiegenden humanitären Folgen des Krieges zu bewältigen“.
(sir - rva)
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