Menschenwürde im Zentrum: Ratzinger-Schülerkreis l?dt nach Rom
Unter dem Titel ?Was macht die Menschenwürde unantastbar? Die Theologie Joseph Ratzingers als bleibende Quelle der Inspiration“ diskutieren Theologen und Wissenschaftler aktuelle Herausforderungen im Licht der Gedanken des emeritierten Papstes Benedikt XVI.
?Wir treten damit in den innersten Kern unseres Glaubens ein“, sagte Professor Christoph Ohly, Vorsitzender des Vereins Neuer Schülerkreis, im Gespräch mit Radio Horeb. ?Es geht um die Frage, wie der christliche Glaube den Menschen sieht und was ihn ausmacht – gerade angesichts aktueller Debatten über Bioethik, Transhumanismus oder künstliche Intelligenz.“
Zu den Referenten gehören unter anderem der orthodoxe Theologe Stefanos Athanasios (LMU München), der die Grundlagen von Ratzingers Menschenwürde-Verständnis darstellt, sowie Professor Ralf Weimann mit einem Vortrag zu bioethischen Fragen. Nach der Pause folgen Beiträge zu Gewissensentscheidungen (Vincent Twomey), zu Fragen von Leib, Geschlecht und Gotteserfahrung (Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz) sowie zu Transhumanismus und Künstlicher Intelligenz (Stefan Kampowski). Eingeleitet wird das Symposium von Kurienkardinal Kurt Koch.
Neue Struktur
Neu ist die Struktur der Veranstaltung: Statt eines Hauptreferats stehen fünf gleichrangige Vorträge auf dem Programm, die anschließend in einer Podiumsdiskussion zusammengeführt werden. ?Wir wollen deutlich machen, warum der christliche Glaube über den Menschen so denkt, wie er denkt, und wie daraus Orientierung für die Gegenwart erwächst“, betonte Ohly.
Das Symposium findet in deutscher Sprache statt, vor Ort wird zusätzlich eine italienische Simultanübersetzung angeboten. Eine Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung über die Website des Schülerkreises erforderlich. Radio Horeb überträgt die Veranstaltung am 27. September von 15 bis 18:30 Uhr live aus Rom.
Ohly verbindet mit den Studientagen eine klare Erwartung: ?Ich wünsche mir, dass aus den Vorträgen die Schönheit der Sicht des Glaubens auf den Menschen hervorscheint und wir so einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion leisten können.“
(radio horeb - mg)
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